Video zur Herstellung von Vanillekipferl (Vanillekipferln) - von Fred Zimmer
(vielleicht etwas zu langatmig :-)).
Ja, ich habe schon mehrmals in den vergangenen Jahren Vanillekipferl gebacken. Meistens habe ich mich dabei der Mühe unterzogen, die es bedeutet, den Teig wie in vielen Rezepten angegeben, auf der Arbeitsfläche ... mit der Grube ... und den Butterstücken ... etc. zuzubereiten.
Inzwischen habe ich gelernt, dass die Zubereitung von Mürbteig viel besser in der Küchenmaschine gelingt. Insbesondere die gewünschte kalte Zubereitung gelingt wesentlich besser, wenn man möglichst wenig mit den eigenen Händen an den Teig geht.
Dann gibts da auch noch die Problematik mit der Mürbe. Also Vanillekipferl müssen meiner Ansicht nach einfach mürbe sein. Und zwar so mürb, dass sie gerade noch nicht zerfallen, wenn man sie im Zucker wälzt. Wenn ich eines in den Mund stecke, dann will ich haben, dass ich es mit der Zunge am Gaumen (mehr oder weniger) zerdrücken kann. Dann ist das Kipferl wirklich mürbe. Das gelingt umso besser, je weniger Flüssigkeit in den Teig kommt. Das gilt generell für alle Mürbteige. Will man - oder braucht man - ihn fester, dann Wasser, Milch oder Ei dazugeben. Daher kann man ein Vanillekipferlrezept einfach nach der Flüssigkeitsmenge beurteilen. Je mehr - desto fest.
Die Zubereitung mache ich wie alle Mürbteige in meiner Kenwood.
Zunächst gebe ich das Mehl in die Schüssel und schneide die Butter in Würfel hinein. Dann lasse ich die Maschine auf mittlerer Geschwindigkeit mit dem K-Haken laufen, bis das Mehl die Butter in kleine Brösel zerrieben hat (sieht dann ungefähr so aus wie Semmelbrösel).
Dann gebe ich die restlichen Zutaten dazu und mische weiter. Nach kurzer Zeit bildet sich bereits der Teig - und ist fertig.
Aus dem Teig forme ich mehrere längliche Stränge, die ich dann mit dem Messer in kleine Streifen schneide. Diese Streifen müssen nur noch wenig gerollt werden, um bereits zu einem Kipferl geformt werden zu können.
Die Form ist eben das "Kipferl" - oder Hörnchen, wie man in Deutschland sagt. Geschmacklich ist das Ergebnis aber genauso gut, wenn man - wie Z.B. der Franzose Christophe Felder - die Teigstränge einfach in Stücke schneidet und diese auf das Backblech legt.
Ich backe bei Heißluft - in bis zu drei Etagen gleichzeitig bei etwa 170 Grad. Es dauert dann etwa 15 bis 18 Minuten, bis die Kekse etwas Farbe nehmen. Dann kommen sie schon wieder heraus und müssen vollständig auskühlen. Erst dann sind sie wieder fest genug, um in Staubzucker gewälzt zu werden.
Man verwendet am besten eine Mischung aus Staubzucker mit Vanillezucker. Ich lasse diese Mischung im Food Processor ordentlich zerkleinern und vermischen bevor ich sie verwende.
In den DekorationsFotos habe ich mein Augarten "Kornblumen" Service (Form 001 Schubert) verwendet.
gertraud potzmann tirol : Donnerstag, 15. Dezember 2011
super das ist genau mein rezept habe ich zu hause vergessen bin zur zeit in srilanka frohes fest
Anonym: Donnerstag, 21. April 2011
Vielen Dank! Etwas "Heimat" fuer uns am Ende der Welt!!! Sehr lecker!
LG
aus Neuseeland
Antwort: Fred Zimmer: Donnerstag, 21. April 2011
Danke. Das ist ja wirklich auf der anderen Seite der Erde.
Hardy: Donnerstag, 23. Dezember 2010
Also, den Teig zu rollen und dann kleine Stücke zum Portionieren abzuschneiden geht wirklich besser von der Hand, als mit dem Löffel zu portionieren.
Danke für den Tip und frohes Fest!
Anonym: Dienstag, 21. Dezember 2010
sehr empfehlenswert! Die Vanillekiperl haben hervorragend geschmeckt! Danke, und hoffe auch auf andere Weihnachtsgebäcke, die über Videos gezeigt wird!
gotti: Freitag, 17. Dezember 2010
Das erste Mal, dass Vanillekipferl einfach von der Hand gingen. Und das obwohl die Kitchen Aid die meiste Arbeit sehr flott erledigte.
Der Aggregatzustand "Semmelbrösel" hat es auf den Punkt getroffen.
Danke für das tolle Rezept und die tolle Videoanleitung!
Antwort: Fred Zimmer: Samstag, 18. Dezember 2010
:-))
Anonym: Freitag, 17. Dezember 2010
Was man nicht alles so im Netz finden kann...
L.G. von denen, die nie Vanillekipferl kaufen würden
Hardy: Mittwoch, 15. Dezember 2010
Also, mein erprobtes Rezept entspricht etwa dem Ihren, allerdings brauche ich keine extra Stärke, ich nehme etwas mehr Mehl (280 gr), dafür weniger Mandeln (100 gr).
Ich backe mit Ober- und Unterhitze bei 180°C, mit Umluft würde ich bei ca. 150°C backen.
Meine Vanillekipferl können warm im Puderzucker gewendet werden.
Ich verwende übrigens das Mark von Vanilleschoten, nicht diesen Chemiekram.
Bis jetzt habe ich immer mit dem Teelöffel portioniert, den Teig in Stangen zu rollen und dann zu schneiden, das werde ich beim nächsten mal ausprobieren.
Wenn die Dinger nur nicht so verflucht gut schmecken würden...
Hüftgold, blankes Hüftgold...
;-)
Anonym: Montag, 13. Dezember 2010
ich fand dieses rezept sehr gut und habe damit in einem wettkampf gewonnen.
Antwort: Fred Zimmer: Montag, 13. Dezember 2010
Gratulation !
Worum war es gegangen?
Pothead: Samstag, 11. Dezember 2010
Perfekt für breite tage :D echt lecker! Danke
Antwort: Fred Zimmer: Montag, 13. Dezember 2010
:-))
a-ludi: Donnerstag, 9. Dezember 2010
Möchte die Kipferl backen; vermisse den Zucker im Teig. Reicht das Wälzen in Puderzucker?
Liebe Grüße
a-ludi
Antwort: Fred Zimmer: Samstag, 11. Dezember 2010
Mißverständnis. Die 70g Staubzucker im Rezept sind zur Zugabe in den Teig gedacht. Den Zucker für das Wälzen habe ich nicht in Gramm angeführt.