Vanillekipferl

Vanillekipferl - Rezept nach Konditorei Demel

Montag, 30. November 2009, Kategorie: Kekse und Konfekt

Attila Dogudan stellt im neuen "Demels großes Weihnachts-Backbuch" neue Rezepte für Kekse, Strudel und Desserts vor. Dabei ist auch ein Rezept für Vanillekipferl mit Haselnüssen. Und das geht so:

Vanillekipferl - Demel 50% 75% Std. 125% 150% 200% 360%
               
Mehl glatt 150 225 300 375 450 600 1080
Butter (zimmerwarm) 125 188 250 312,5 375 500 900
geriebene Haselnüsse 75 113 150 187,5 225 300 540
Staubzucker 50 75 100 125 150 200 360
Vanillezucker TL 0,5 1 1 1,25 2 2 3,6
               
Summe 401 601 801 1.001 1.202 1.602 2.884

Aus der Standardmenge (Spalte "Std") sollen 150 Stück zu erzielen sein.

Hier wird empfohlen, die geriebenen Nüsse in einer Pfanne ohne Fett leicht anzurösten - und natürlich wieder auskühlen zu lassen.

Die Zutaten werden in einer Küchenmaschine zu einem glatten Teing verarbeitet. Dann erst
soll der Teig in einer Frischhaltefolie für eine Stunde in den Kühlschrank.

Teig teilen, Kipferl formen und ca 15 Minuten bei 160 Grad backen. Sollen nur wenig Farbe nehmen.

Das Rezept empfiehlt die Kipferl noch heiß in einer Mischung aus Staubzucker und Vanillezucker zu wälzen.

Also nach meinen Erfahrungen sind die Kekse dann noch sehr weich und brüchig. Ich mache das immer erst, wenn die Kipferl ausgekühlt sind. In der Abbildung zum Rezept im Buch werden Kekse auch nicht gewälzt, sondern auf dem Blech besiebt (und vermutlich darauf belassen bis zum Erkalten). Das geht natürlich.

In Abkehr von den sonst für Mürbteig geltenden Regeln wird hier zimmerwarme Butter verarbeitet. Das ist bemerkenswert. Offensichtlich gehts auch zimmerwarm und das ganze Getue um die möglichst kalte Butter bei Mürbteig ist vielleicht blanker Unsinn??



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Kommentare zu diesem Eintrag

Eva: Montag, 6. Oktober 2014

Mürbteig ballt sich von selbst durch das viele Fett das drinnen ist, daher unbedingt zimmerwarme Butter nehmen. Am Besten den Teig über Nacht im Kühlschrank stehen und vor dem Verarbeiten eine halbe Stunde vorher herausnehmen. Ja KEINE Milch oder Flüssigkeit zum Mürbtei gehen ,das nimmt ihm die Mürbe!!!! 

Antwort: Fred Zimmer: Montag, 6. Oktober 2014

aha! 


Christine Pfrendl-Taschner: Montag, 22. September 2014

Ein Tipp von mir:
Mürbteig wie beschrieben herstellen, gleich bearbeiten und die geformten Kipferl auf Blech, belegt mit PAPIER; transportieren.
Jetzt erst das Blech für ca. 10-20 Minuten in den Kühlschrank geben, Ergebnis fabelhaft. 

Antwort: Fred Zimmer: Dienstag, 23. September 2014

ah, das klingt interessant! 


Elisabeth: Sonntag, 1. Dezember 2013

Die zerbrochenen Kipferl darf man gleich essen ..., also weiterhin HEISS wälzen !!!
Vererbt - seit 3 Generationen ! 


sgt-jyrgen-pepper: Montag, 17. Oktober 2011

wenn man aber die kipferl kalt bezuckert, haftet der zucker nicht mehr so gut am backgut - der beim noch heissem kipferl austretende dampf geht mit dem bestreutem zucker eine bindung ein und dieser haftet dann hervorragend am kipferl!! rock n roll 

Antwort: Fred Zimmer: Dienstag, 18. Oktober 2011

Ja, da wird wohl was dran sein ... 


Ulrike41: Donnerstag, 23. Dezember 2010

Aus einem anderen Rezept habe ich die Idee, in den Teig etwas geriebene Zitronenschale zu mischen - schmeckt fein und bietet Gesprächsstoff bei Vergleichen (ebenso wie die Schokolade im Rotkraut...) 


Otmar: Montag, 21. Dezember 2009

Ich würde auch davon ausgehen dass die Sache mit der kalten Butter bei Mürbteig Unsinn ist, weil sich kalte Butter mit den übrigen Zutaten maschinell praktisch unmöglich verkneten lässt. Die Bindung des Teiges gelingt mir bei kalter Butter erst wenn ich mit den Händen knete und die im Teig enthaltene Butter dann eben auf diese Weise erwärmt wird.  

Antwort: Fred Zimmer: Dienstag, 22. Dezember 2009

Aha, dann ist das klar! 




Das Vanillekipferl
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